Ethik der erweiterten Humanität von David Wared
Ethik der erweiterten Humanität von David Wared

Ethik der erweiterten Humanität

Die Idee der Humanität bedeutet, die Würde des Menschen zu beachten und den Mitmenschen als ein gleichberechtigtes Mitwesen anzuerkennen. Diese Würdigung dem Mitgeschöpf und dem Schöpfer gegenüber schließt die Ausbeutung oder Gleichgültigkeit aus und fördert höchste gegenseitige Unterstützung in Verantwortlichkeit, die vollkommen nachhaltig das Leben allseits fördert.

Die Vision der erweiterten Humanität nach der Lichtbewusstseinsphilosophie hat David Wared bereits 1974 bekanntgegeben. Sie erweitert jedes Humanitätsverständnis der Menschheit, weil sie jede Form der Lebendigkeit gleichermaßen wertschätzt und daher die Trennung zwischen Mensch, Natur und Erde aufhebt. Alle Lebewesen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Damit hat er die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen essenziell erweitert.

Die Philosophie des Lichtbewusstseins bringt nun ein völlig neues Bewusstsein hinsichtlich der Ethik, das sich vor allem durch die Freiheit von jeglicher Interessenlage auszeichnet. Es besteht keine Motivation und kein Bedürfnis, sich zu positionieren oder sich von anderen Lehren, Denkschulen oder Persönlichkeiten abzusetzen, sondern ihr Anliegen ist einzig, der Wahrheit zum Ausdruck zu verhelfen und die Universalität im menschlichen Bewusstsein zu verankern, weil sich die Wirklichkeit nicht auf begriffliche Systeme begrenzen lässt.

Wenn der Mensch bereit ist, sich seiner umfangreichen und sehr tief verwurzelten Prägungen aus Jahrtausenden währender Indoktrination von Seiten mythologischer Priester und herrschender Eroberer bewusst zu werden, dann tritt seine eigene Verstrickung mit diesen Systemen immer deutlicher zu Tage. Dieses lässt sich nicht mit dem Denken allein erkennen und lösen, sondern bedarf der weiteren Sinne und Möglichkeiten. Der Mensch hat bisher fast nur auf das Denken Bezug genommen und das reine Fühlen als Erkenntnisweg und -quelle kaum beachtet. Die Lichtbewusstseinsphilosophie klärt darüber auf und zeigt, wie dieser Umstand behoben und transzendiert werden kann.

Erweiterte Ethik des Lichtbewusstseins

Die Ethik des Lichtbewusstseins ist die erste völlig freie und den Menschen fördernde und beglückende Ethik der Philosophiegeschichte. Sie ist dienend für alle Wesen auf Erden. Dabei geht sie von einem Menschen aus, der sich bereits im höchsten Selbstausdruck befindet oder sich daran orientiert. Als erwachtes Bewusstsein nimmt er das Geschehen dankbar an, weil er durch das Erleben von seinem Selbst erfährt und damit auch erkennt, welche Aufgaben er zu erfüllen ersehnt (gemäß dem 3E-Prinzip). Es ist eine Ethik ohne die menschlichen Irrtümer und Drohungen, die ein sogenanntes Fehlverhalten mit Strafen verbinden. Mit den bisherigen strafenden Ethikformen ist der Mensch dagegen kaum imstande, sich von Schuldhaftigkeit, Angst oder Ohnmachtsvorstellungen zu befreien.

Die Philosophie des Lichtbewusstseins hat die Befreiung, die Heilung und die höchste Erkenntnis des Menschen zum Ziel, und somit dient sie seinem Wesen, dem Wesen von Mutter Erde und der Menschheit. Sie dient der Bewusstwerdung und damit der Verwirklichung einer erweitert humanen Welt der Einheit, wie es dem Ideal aus höchster Schöpferquelle entspricht.

Die Ethik der erweiterten Humanität beginnt beim Einzelnen, wenn er die dualen und rationalen Handlungsschemata ausdehnt, um zu erkennen, worin das universelle Ethos besteht. Es ist die Hingabe und die Bereitschaft, sich zu verschenken, ohne Erwartung, einfach aus sich heraus. Der Mensch trägt in seinem Wesen die Veranlagung, und aus dieser Quelle kommt sein Sehnen, die eigenen schöpferischen Wurzeln und Möglichkeiten anzuwenden. Verantwortlichkeit ergibt sich dann aus seinem Selbstverständnis, muss also nicht angemahnt oder von Rechtssystemen erzwungen werden.

Es steht dem Menschen also frei, zum Schöpfer aufzusteigen und sich mit dem Schöpferischen selbst, dem Ideal, zu vereinen. Er ist dafür bestimmt, denn dieses ist sein Sehnen. Alles im Universum stellt seine eigene Hingabe nicht in Frage, nur der Mensch bedarf der erneuten Bewusstwerdung und Bestätigung im Bottom-Up-Phänomen. Der Aufstieg des dualen Bewusstseins bis in die Ebene des Absoluten und Einen erfüllt sein Sehnen, sich zu vollenden und das Duale in sich und auf der Welt aufzuheben. Zugleich wird das Ideal in die dualen Ebenen eingebracht und damit das Duale gelichtet, erleuchtet und erlöst.

Im Sein begegnet alles Allem gleichermaßen würdigend, huldigend und erhebend. Aus der Geistigkeit folgt ein Ethos der uneingeschränkten Verbundenheit, der keine dualen Aspekte aufweist, denn alles im Sein ist in vollendeter Ordnung, Harmonie und Rhythmus. Es ist völlig unstrittig, dass alles aus seiner Essenz sein oder auch da sein darf. Jede Existenz hat ein Grundrecht zur Ausdehnung, zum Ausdruck und zur Verwirklichung ihrer Einzigartigkeit auf allen Ebenen. Hier wird in genauester Form die wirkliche Welt der Universen beschrieben, damit der Mensch erkennt, welcher Ethos mit der Idealquelle übereinstimmt und ihm entspricht.

David Wared geht es um die Verbundenheit aller Dinge, und damit wird die erweiterte Humanität zum Credo des Lichtbewusstseins. Sie zu verwirklichen, ist Bewusstwerdung der eigenen Ursprünglichkeit, die den Himmel auf die Erde bringt, und damit erhalten alte Konzepte von Himmel und Hölle keine weitere Energie aus dem Menschenbewusstsein.

„Die Humanität allein reicht nicht mehr aus.
Die Erweiterung von Humanität
ist die Aufgabe der neuen Zeit
und des neuen Menschen.“

David Wared

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